Indexfonds kommen vom Ursprung aus den USA, dort wurden sie schon 1976 auf den Markt gebracht, konnten sich aber auch erst zum Ende der achtziger Jahre wirklich durchsetzen, sind dann aber sin den neunziger Jahren zum Renner geworden.
In Deutschland gibt es immer noch nicht so viele Indexfonds, weil die Fondsgesellschaften mit der Auflage von Indexfonds sehr zurückhaltend sind, weil sich mit diesen Fonds aufgrund der niedrigen Gebühren kaum Geld verdienen lässt. Aber es gibt sie und der Kleinanleger kann mit Indexfonds ein ordentliches Vermögen aufbauen, besonders dann, wenn im Zusammenhang mit einem Sparplan monatlich Geld in einen ausgewählten Indexfonds investiert wird.
Der Grund lässt sich einfach erklären, Indexfonds sind vom Inhalt her darauf beschränkt, bestimmte Börsenindizes nachzubilden. Dazu kaufen die Fondsmanager genau die Aktien, die zum Beispiel im DAX oder im EuroStoxx 50 enthalten sind. Dazu müssen sich die Fondsmanager nicht einmal intensiv mit den Aktien beschäftigen, der Kauf richtet sich nur danach, welche Aktien in dem Fonds enthalten sind. Aus diesem Grund ist die Verwaltungsgebühr, die der Anleger bezahlen muss, gering und die Indexfonds haben auch keinen Ausgabeaufschlag, sodass dem Anleger kaum Kosten entstehen, die die Rendite schmälern können.
Die Rendite der Indexfonds
Die Rendite lässt sich auch ganz einfach berechnen. Wer in einen Indexfonds investiert, der den DAX abbildet, hat genau so viel Rendite wie die Wertentwicklung des DAX in einem Jahr ist. Da beispielsweise der DAX sich besser entwickelt (das letzte Jahr außen vor) als vier Fünftel der aktiv gemanagten Aktienfonds, schneidet auch der DAX-Indexfonds besser ab, als die meisten anderen Investmentfonds.
Mit einem Investment in einen Indexfonds sind alle Anleger gut beraten, deren Kapital nicht ausreicht, um in attraktive Einzelaktien zu investieren und der Kauf ist auch über einen Fondssparplan möglich.
Wenn Sie sich etwas damit beschäftigen, wie Fonds funktionieren und was die Fondsmanager bei der Führung eines x-beliebigen Fonds für Aufgaben haben, dann werden Sie unschwer erkennen, dass langfristig betrachtet, und bei einem Indexfonds sollte auch ein langfristiger Anlagehorizont gegeben sein, logischerweise besser abschneiden, als aktiv verwaltete Aktienfonds. Voraussetzung für diese Theorie ist selbstverständlich, dass sich der Markt grundsätzlich nach oben entwickelt. Anleger, die sich Aktien nicht leisten können, aber von deren Wertentwicklung profitieren möchten, haben mit einem Investment in Indexfonds die beste Möglichkeit und hervorragende Renditechancen.
weitere Informationen zum Aktienkauf:
- Vergleich kostenlose Wertpapierdepots
- Teil 1: mit Aktien Geld verdienen
- Teil 2: Einzelaktien oder Aktienfonds?
- Teil 3: Suche nach dem passenden Wertpapierdepot
- Teil 4: Wertpapierkennnummer und ISIN
- Teil 5: der richtige Mix im Wertpapierdepot
- Teil 6: Besteuerung von Aktien und Aktienfonds
- Teil 7: Auswahl von Aktienfonds mit Fachzeitschriften
- Teil 8: Kauf von Aktien planen
- Teil 9: ein langer Anlagehorizont ist wichtig
- Teil 10: Alternative Indexfonds
- Teil 11: Wichtige Börsenbegriffe
- Teil 12: wichtige Börsenregeln
- Teil 13: Hausse und Baisse
- Teil 14: Fazit Aktienkauf