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Der richtige Mix im Wertpapierdepot
Zu einer bewährten Börsenweisheit gehört der Spruch „nicht alle Eier in einen Korb legen“. Was das heißt, können Sie sich vielleicht schon denken. Der Handel mit Wertpapieren ist immer mit einem gewissen Risiko verbunden. Gerade in Zeiten der Finanzkrise hat sich wieder sehr deutlich gezeigt, dass die Anleger auch mit Kursverlusten leben müssen und die jetzige Krise hat wieder einmal Billionen Euro einfach verschwinden lassen. Bei vielen Unternehmen sind die Kurse um 50 Prozent und mehr eingebrochen. Auch die hektischen Verkäufe vieler Kleinanleger haben dazu beigetragen. Dabei gilt eigentlich immer, trotzdem Ruhe zu bewahren, denn erfahrungsgemäß folgt jedem Bären- auch ein Bullenmarkt.
Für den Kleinanleger ist es genauso wichtig, wie für den großen Investor, sein Risiko zu verteilen, das ist auch mit dem Begriff Streuen gemeint. Wer nur eine einzige Aktie im Depot hat, muss, wenn diese Kursverluste erleidet, zusehen, wie sein Wertpapierdepot Verluste macht. Werden mehrere Aktien gekauft, von verschiedenen Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen verschiedener Länder, können sich Kursentwicklungen einzelner Papiere nach oben mit den Kursverlusten anderer Papiere ausgleichen. Das Depot entwickelt sich entsprechend anders.
Anlageempfehlung für den Kleinanleger
Das Deutsche Aktieninstitut empfiehlt den Anlegern für ein Depot mit guter Streuung, ungefähr acht bis zehn verschiedene Aktien zu kaufen. Viele der privaten Kleinanleger halten sich nicht an diese Empfehlung, fast die Hälfte der Anleger haben nicht mehr als vier Aktien in ihrem Depot gelagert, das ist eindeutig zu wenig. Wenn Sie als Anleger nicht genügend freies Kapital haben, um ihr Depot nach den Empfehlungen aufzubauen, ist es vielleicht doch klüger, erstmal Anteile von Investmentfonds zu erwerben, die von vornherein gestreut sind.
Das Anlageverhalten nach den Empfehlungen der Experten und Finanzwissenschaftler auszurichten, ist eine wesentliche Basis für den Erfolg beim Aktienhandel. Es geht nicht nur darum Wertpapiere mit hohem Kurspotenzial zu kaufen, genauso wichtig wie die zu erwartende Rendite ist die Streuung des mit dem Wertpapierkauf verbundenen Risikos.
Rendite und Risiko sind untrennbar miteinander verbunden, aber das Risiko lässt sich mit der richtigen Strategie immer noch verkleinern.
Werden also Aktien von Unternehmen gekauft, die völlig unterschiedlichen Branchen zugehören, ist das Risiko nur Verluste zu erleiden eher gering. Anleger, die beispielsweise ihr Depot vorwiegend mit Bankaktien und Autowerten ausgestattet haben, wissen spätestens jetzt, dass das ein gravierender Fehler war. Auf den richtigen Mix kommt es an, am Besten Sie informieren sich dazu, bevor Sie das Wertpapierdepot einrichten, zusätzlich in der entsprechenden Fachliteratur, damit Sie auch in schwierigen Zeiten ein erfolgreicher Aktionär sind.
weitere Informationen zum Aktienkauf:
- Vergleich kostenlose Wertpapierdepots
- Teil 1: mit Aktien Geld verdienen
- Teil 2: Einzelaktien oder Aktienfonds?
- Teil 3: Suche nach dem passenden Wertpapierdepot
- Teil 4: Wertpapierkennnummer und ISIN
- Teil 5: der richtige Mix im Wertpapierdepot
- Teil 6: Besteuerung von Aktien und Aktienfonds
- Teil 7: Auswahl von Aktienfonds mit Fachzeitschriften
- Teil 8: Kauf von Aktien planen
- Teil 9: ein langer Anlagehorizont ist wichtig
- Teil 10: Alternative Indexfonds
- Teil 11: Wichtige Börsenbegriffe
- Teil 12: wichtige Börsenregeln
- Teil 13: Hausse und Baisse
- Teil 14: Fazit Aktienkauf