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langer Anlagehoriozont ist wichtig
Eine Reihe von Begriffen aus der Welt der Börse haben Sie schon kennen gelernt. Zu den wichtigen Begriffen, die Anleger im Zusammenhang mit dem Kauf und Verkauf von Aktien benutzen zählt auch der so genannte Anlagehorizont.
Darunter wird der Zeitraum verstanden, in dem ein Anleger die Wertpapiere vom Datum des Erwerbs bis zum Verkauf in Besitz hält. Dabei unterscheidet der Börsenfachmann zwischen einem kurz-, einem mittel- und einem langfristigen Anlagehorizont.
Bei kurzfristigen Anlagen wird von einer Haltedauer von nur wenigen Tagen oder Wochen ausgegangen, mittelfristige Anlagen werden mit einer Haltedauer von bis zu einem Jahr eingeordnet und langfristige Anlagen werden auf jeden Fall länger als nur ein Jahr behalten.
Wenn von der Anlagedauer gesprochen wird, dann muss auch der Begriff Daytrader erwähnt werden. Damit werden die Anleger beschrieben, die ihre Wertpapiere am selben Tag wieder verkaufen. Daytrader spekulieren auf die Kursgewinne, die mit Wertpapieren innerhalb eines Tages erzielt werden können.
Der langfristige Anlagehorizont
Für Aktienkäufer, die Aktien erwerben, um sich damit ein Vermögen aufzubauen, ist es sinnvoll, das mit einem langfristigen Anlagehorizont im Hinterkopf zu tun. Langfristig betrachtet bringen Aktien starke Renditen, die nicht mit anderen Formen der Geldanlage zu vergleichen sind. Der Besitzer muss sie nur lange genug in seinem Depot halten. Um ein Gefühl für die Größenordnungen der Entwicklung zu bekommen, ist es sinnvoll sich mit der Kursentwicklung bestimmter Papiere in den letzten fünf oder zehn Jahren zu beschäftigen.
Es kommt nicht selten vor, dass sich der Wert einer Aktie innerhalb von fünf oder zehn Jahren verdreifacht, dass heißt, ein Papier, dass sie heute für 35 Euro erwerben kann sich innerhalb dieses Zeitraumes auf über 100 Euro entwickeln. In der Zwischenzeit ist es natürlich kurzzeitig möglich, dass die Kurse allgemein fallen, wie es auch jetzt in Zeiten der Finanzkrise ist. Dann gilt es Ruhe zu bewahren und die Papiere nicht unüberlegt oder in Panik mit Verlusten zu verkaufen, sondern diese Phase auszusitzen. Wer noch Kapital hat, kann solche Phasen auch nutzen, um weitere Aktien nachzukaufen, dass verbilligt dann im Schnitt den Einstiegskurs.
Ein Beispiel: Sie haben 100 Aktien von einem stabilen Dax Unternehmen zu einem Preis von 35 Euro gekauft, aufgrund der Börsenturbulenzen ist dieses Papier heute nur noch 20 Euro wert und theoretisch haben Sie einen Verlust von 1500 Euro, kaufen Sie davon jetzt weitere 100 Aktien zu 20 Euro, dann haben sie 200 Aktien, für einen Durchschnittspreis von 27,50 Euro und profitieren entsprechend, wenn sich der Kurs in Richtung 30 Euro bewegt.
weitere Informationen zum Aktienkauf:
- Vergleich kostenlose Wertpapierdepots
- Teil 1: mit Aktien Geld verdienen
- Teil 2: Einzelaktien oder Aktienfonds?
- Teil 3: Suche nach dem passenden Wertpapierdepot
- Teil 4: Wertpapierkennnummer und ISIN
- Teil 5: der richtige Mix im Wertpapierdepot
- Teil 6: Besteuerung von Aktien und Aktienfonds
- Teil 7: Auswahl von Aktienfonds mit Fachzeitschriften
- Teil 8: Kauf von Aktien planen
- Teil 9: ein langer Anlagehorizont ist wichtig
- Teil 10: Alternative Indexfonds
- Teil 11: Wichtige Börsenbegriffe
- Teil 12: wichtige Börsenregeln
- Teil 13: Hausse und Baisse
- Teil 14: Fazit Aktienkauf