Wichtige Börsenbegriffe – kurz definiert

Im Folgenden geben wir Ihnen in Form eines FAQ einen kleinen Überblick über Begriffe der Börse, die Sie kennen sollten.

 

Was ist eine Aktie?

Die Aktie ist ein Wertpapier. Sie verbrieft seinem Inhaber das Anteilsrecht an einer Aktiengesellschaft. Es werden verschiedene Formen von Aktien unterschieden. So gibt es Stammaktien, Vorzugaktien oder junge Aktien, die zum Teil besondere Bedingungen bezogen auf die Höhe der zu zahlenden Dividende oder auf das Stimmrecht verbriefen. Inhaber von Stammaktien haben zum Beispiel pro Aktie eine Stimme, während Inhaber von Vorzugsaktien dieses Recht nicht haben, anstelle dessen aber eine höhere Dividende zugesichert bekommen.
Der Aktionär – der Inhaber der Aktie wird durch die Dividende am Gewinn der Aktiengesellschaft beteiligt und hat im Rahmen der Hauptversammlung, die jährlich einmal stattfindet, das Recht über die Gewinnverwendung mitzuentscheiden.

 

Was heißt Stopp Loss Order?

Eine Stopp Loss Order ist ein Auftrag zum Verkauf, der bestens ausgeführt wird, wenn die Aktie einen bestimmten Kurs – das Stopp Loss Limit – erreicht oder unterschreitet. Dabei ist es egal, ob der Kurs kurz über oder unter dem Limit liegt. Der Aktionär nutzt die Stopp Loss Order, um bereits erzielte Gewinne automatisch zu sichern.

 

 

Was ist ein Limit?

Mit einem Limit hat der Anleger hat die Möglichkeit sowohl beim Kauf als auch beim Verkauf von Wertpapieren eine bestimmte Preisgrenze zu setzen. Das heißt, wenn der Kurs der Aktie beim geplanten Kauf über das gesetzte Limit steigt oder bei einem geplanten Verkauf unter das gesetzte Limit fällt, dann wird der Auftrag nicht ausgeführt.

 

Was ist ein Handelsplatz?

Der Handelsplatz bezeichnet den Ort, an dem Wertpapiere gehandelt werden. Wichtige Handelsplätze oder auch Börsenplätze sind die New York Stock Exchange, die Handelsplätze in London und in Tokio. Die Wertpapierbörse in Frankfurt stellt in Deutschland den größten und wichtigsten Handelsplatz dar. Außerdem existieren noch Börsen in sieben weiteren Städten Deutschlands, zu denen Berlin, Bremen, Stuttgart, München, Düsseldorf, Hamburg und Hannover gehören.

 

Was ist eine Hausse?

Die Hausse wird auch als Bullenmarkt bezeichnet, das ist ein Zeitraum, in dem die Tendenz an der Börse auf steigende Kurse hindeutet. Das Gegenteil ist die Baisse.

 

Was ist eine Baisse?

Die Baisse bezeichnet den so genannten Bärenmarkt, von dem gesprochen wird, wenn die allgemeine Tendenz an den Finanzmärkten von sinkenden Kursen geprägt ist. Wenn nur einzelne Kurse bestimmter Aktien Rückgänge zu verzeichnen haben, wird nur von Kursrückschlägen gesprochen.
Viele erfahrene Börsianer nutzen das Ende einer Baisse, um bestimmte Aktien zu günstigen Kaufkursen zu erwerben.

 

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