Festgeld oder Tagesgeld?

Für nicht wenige Anleger ist es ein "weiter Weg" bis die passende Anlageform gefunden ist. Es müssen einige Merkmale der Anlage vorhanden sein, damit man das für sich passende Investment finden kann.
Für die meisten Kunden spielt dabei die Sicherheit und die Rendite der Anlage eine große Rolle. Zudem wird die Geldanlage häufig auch danach ausgewählt, ob sie eher kurz- oder langfristig strukturiert ist.

Sucht man beispielsweise eine sichere, dennoch recht rentable und kurzfristige Geldanlage, wird man häufig auf die Alternative Festgeld oder Tagesgeld stoßen.
Grundsätzlich sind sich diese beiden Anlageformen sehr ähnlich und unterscheiden sich nur in wenigen Punkten.

Von der Rendite her liegen Tagesgeld und Festgeld bis zu einer Laufzeit von ca. 2 Jahren absolut gleichauf. Ab einer Laufzeit von drei Jahren liegt das Festgeld etwas besser, was aber durch die wesentlich längere Bindungsdauer als es beim Tagesgeld der Fall ist begründet ist.

Beide Anlagen sind durch die Einlagensicherungsfonds gegen Insolvenz oder Zahlungsunfähigkeit der Bank abgesichert, also als nahezu einhundert Prozent sicher zu bezeichnen.
Der größte Unterscheid liegt in der Verfügbarkeit der Anlage. Während das Tagesgeld, wie der Name bereits aussagt, täglich verfügbar ist, kann der Kunde beim Festgeld zwischen verschiedenen Laufzeiten bzw. Festlegungszeiten auswählen. Diese bewegen sich zumeist im Rahmen zwischen einem und 60 Monaten.
Während dieser Festlegedauer ist eine vorzeitige Verfügung zumeist nicht möglich, bei manchen Banken kann man das Festgeld aber beleihen.

Man sollte sich im Vergleich zum Tagesgeld daher nur für das Festgeld entscheiden, wenn man sicher ist, dass man das Kapital vor Fälligkeit der Anlage nicht benötigt.