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monatlich sparen
Wie aus immer mehr Statistiken zu erkennen ist, sparen die Deutschen einen Großteil ihres Geldes, um es in schlechteren Zeiten nutzen zu können. Allerdings nutzen noch immer sehr viele Menschen allein das Sparbuch, um Geld anzusparen. Und dies, obwohl es deutlich bessere Möglichkeiten gibt.
Eine dieser Möglichkeiten ist das Tagesgeldkonto. Es hat den Vorteil, dass das gesamte angelegte Geld zu jeder Zeit verfügbar ist. Vor allem dann, wenn der Rückhalt für unvorhersehbare Ausgaben (Defekt der Waschmaschine, Autoreparatur) angespart werden soll, ist eine tägliche Verfügung unabdingbar. Die Konditionen für Tagesgeldkonten liegen derzeit zwischen 2,5-5,0% p.a. Ein weiterer Vorteil von Tagesgeldkonten ist ihre Flexibilität, denn Einzahlungen müssen nicht monatlich mit der gleichen Summe getätigt werden, sondern Sparer können unregelmäßige und veränderte Summen sparen.
Anleger, die ihr Geld längerfristig sparen wollen, sollten hingegen auf Banksparpläne oder aber Investmentfonds zurückgreifen. So bieten Banksparpläne beispielsweise eine sichere Verzinsung sowie keinerlei Risiken. Sie sind daher insbesondere für Menschen ideal, die sehr sicherheitsorientiert sind. Die Kündigungsfristen dieser Sparpläne reichen von 12-48 Monaten, wodurch sie kaum flexibel sind. Auch muss der Sparer eine monatlich feste Summe einsparen. Deutlich flexibler sind hingegen Investmentfonds. Ähnlich wie beim Tagesgeldkonto auch sind die Gelder jederzeit verfügbar, hier sollten Anleger jedoch den aktuellen Kurs beachten.
Je nach Ausgestaltung des Investmentfonds sind die Risiken für den Anleger unterschiedlich hoch, dies gilt jedoch auch für die Rendite. Reine Aktienfonds beispielsweise können bei einer Laufzeit von mehr als zehn Jahren durchaus 9% p.a. erzielen.
Eine weitere Möglichkeit, Geld monatlich anzusparen, bieten Bausparverträge. Zwar liegt ihre Verzinsung durchschnittlich nur zwischen 3-4% p.a., durch die Möglichkeit von staatlichen Zulagen kann die Rendite aber durchaus auf 7-8% p.a. klettern, und dies ohne jegliches Risiko.