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Dreieck der Geldanlage


By Geldanlagen Journal - Posted on 08 January 2009

Heute ist es mehr denn je ist es notwendig, dass Anleger sich ein gewisses finanzielles Allgemeinwissen anlegen, damit sie wissen, wie ein Vermögen aufgebaut wird und wie die Ersparnisse angelegt werden müssen. Dazu müssen die Ziele der Anlage bekannt sein. Jemand der sein Geld anlegt, um für die private Altersvorsorge zu sparen, handelt nach anderen Prinzipien, als jemand, der sich um die Vorsorge keine Gedanken mehr machen muss, weil er finanziell abgesichert ist und der sein Geld nur noch weiter vermehren möchte. Ist die Zielstellung definiert, dann fallen automatisch bestimmte Möglichkeiten weg, weil nur noch Möglichkeiten in Betracht gezogen werden, die dazu dienen, das gesetzte Ziel zu erreichen. Im Vorteil ist immer der Anleger, der sich informiert hat und der sowohl mit den Chancen als auch mit den Risiken der Anlagen vertraut ist.

Fakt ist eins – je größer das Risiko ist, dass ein Anleger bereit ist, einzugehen, desto größer sind auch seine Chancen auf Rendite. Also muss sich jeder die Frage der Sicherheit stellen. Bei den Geldanlagen gibt es die ganz sicheren Formen, die weniger Rendite versprechen und die Anlagen mit höherem Risiko, die hohe Renditen erwarten lassen, die aber gleichzeitig auch zu Verlusten führen können. Gerade bei Anlagen an der Börse wie Aktien, Investmentfonds und anderen Wertpapieren wie Zertifikaten besteht immer das Risiko, dass anstatt der erwartete Rendite Verluste eingefahren werden. So wie es viele Kleinanleger auch 2008 an der Börse erfahren mussten. Für den sicherheitsorientierten Anleger sind daher Geldanlagen, bei denen die Rendite ausschließlich durch die Zahlung von festen Zinsen besteht, besser geeignet.

Zum magischen Dreieck der Geldanlage gehört natürlich ohne Frage die Rendite. Jeder Anleger möchte, dass seine Anlage möglichst hohen Gewinn bringt, ist er bereit ein bestimmtes Risiko zu tragen, kann er theoretisch auch immer die höhere Rendite erzielen. Dabei berücksichtigt werden müssen aber auch die Kosten, die im Zusammenhang mit der Geldanlage entstehen, da diese die Gewinne schmälern. Dabei ist es möglich, mit einer Anlage, deren Gewinnversprechungen auf den ersten Blick kleiner aussehen, mehr Rendite zu erzielen, als mit einer Anlage, die optisch größere Gewinne verspricht, die dann aber durch die Kosten geschmälert werden.
Magisches Dreick der Geldanlage
Ein weiterer Punkt ist die Frage nach der Liquidität. Mit der renditeorientierten Geldanlage sollte man sich erst beschäftigen, wenn keine Kredite (ausgenommen Immobiliendarlehen) bestehen. Fast alle Kredite kosten den Kreditnehmer mehr als dieser mit seinen Ersparnissen an Rendite erwirtschaften kann. Also müssen vorab die Kredite getilgt sein. Danach sind Entscheidungen zu treffen, wie lange das Geld angelegt werden soll und wie es verfügbar sein muss. Jemand, der in naher Zukunft ein Haus bauen möchte und dazu entsprechendes Eigenkapital benötigt, sollte dieses vorübergehend kurzfristig anlegen. Für die private Altersvorsorge sind langfristige Kapitalanlagen immer von Vorteil, weil diese auch steuerlich begünstigt sind und unter Umständen staatlich gefördert werden.

Ganz selten lassen sich alle Anlageziele in gleichem Maße erreichen, ist das erkannt muss der Anleger seine Prioritäten setzen. Wer sich von einem Experten beraten lässt, sollte sich nicht überrumpeln lassen und sein Geld immer nur in solche Anlagen investieren, die er auch versteht und nachvollziehen kann. Wer unsicher ist, kann eine zweite Meinung einholen oder sich im Internet auf vielen Ratgeberseiten entsprechend informieren.

 

So ist beispielsweise eine Geldanlage in Investmentfonds nur für Anleger zu empfehlen, die von der Altersstruktur auch die Möglichkeit haben, eventuelle Kurseinbrüche, wie die bei der jetzigen Finanzkrise, auszusitzen. Anleger, die jetzt hier Geld, dass in Fonds angelegt war, brauchen, müssen anstelle der erwarteten Rendite jetzt die Verluste realisieren. Oft hat diesen Anlegern nur nie jemand mitgeteilt, dass man an der Börse einen langen Atem braucht und die Geldanlage in Fonds, wenn sie Erfolg versprechen soll, immer Anlagehorizonte von 15 oder 20 Jahren voraussetzt.

Weiterführende Informationen zum Magischen Dreieck der Geldanlage finden Sie hier: